iDisco mit Christel Fetzer
Kunstverein Kehdingen 2014 Freiburg/ Elbe

iDisco entwickelt sich in der Architektur des Kornspeichers, verspannt die
Balkenkonstruktion zu einem wabenförmigen Labyrinth aus transparenter und gelöcherter Gaze. Eine regelmässige Wellenlinie bringt sie zum Schwingen.
Die endlose Linie durchkreuzt den Speicher, Durchblicke und Überschneidungen bewegen den Raum mit der eigenen Bewegung. iDisco ist ein Teil von mir.
                    (iDisco bin ich)
Sanft flackerndes Stroboskoplicht rhythmisiert Raum und Zeit, gibt dem Gebilde einen Puls, einen Atem.
                    (iDisco ist ein Wesen)
Am Ende des Labyrinths hängt ein grosses Gebilde, aus Spiegeln konstruiert.
Es dreht sich, den Raum und den Gespiegelten. Die Spiegelreflexe, sanft durch den Raum gleitend, werden im Rhythmus des Stroboskoplichtes verstärkt, die Gaze erstrahlt, die Raumskulptur wird sichtbar und körperlich. iDisco ist ein Teil des Aussen.
                   (iDisco ist ein Ort)
Fetzer/ Stegat 2014